Die Gründe für einen Schimmelbefall in den eigenen vier Wänden sind vielfältig: Angefangen bei falschem bzw. nicht ausreichendem Heizen/Lüften über bauliche Mängel, die Feuchtigkeitsbildung fördern, bis hin zu Folgeschäden durch einen Wasserschaden. Als (potentieller) Vermieter sollten Sie deshalb schon beim Bau darauf achten, dass die Wohnung bzw. das Haus lange genug austrocknen kann. So verringern Sie das Schimmelrisiko um ein Vielfaches. Ist Ihr Mieter erst einmal eingezogen, können Sie ihm nur noch folgende Tipps mit auf den Weg geben – die Aufnahme in den Mietvertrag ist allerdings nichtig:

  • Offenes Fenster statt dauerkippen

Richtig lüften ist aufwendig, keine Frage. Aber Sie sollten Ihrem Mieter dennoch schon aus Sorge um seine Gesundheit ans Herz legen, dass er drei- bis fünfmal pro Tag alle Fenster komplett öffnet. Ein dauergekipptes Fenster reicht nicht aus, um die feuchte Luft nach draußen zu befördern.

  • Den richtigen Abstand wahren

Nicht immer ist ein Schimmelbefall offensichtlich. Die Sporen wachsen manchmal auch im Verborgenen, bevorzugt hinter Möbelstücken, die zu dicht an den Wänden stehen und so eine ausreichende Luftzirkulation verhindern. Ein Mindestabstand von zehn Zentimetern zwischen Möbeln und Wand hingegen sorgt für das perfekte Klima.